06.04.2017

Am heutigen Morgen verpassten wir das kostenlose Frühstück mal nicht und saßen schon um kurz vor acht mit Tee und süßen Teilchen am Esstisch. Wir ließen es uns schmecken, bis wir dann noch schnell unser Zeug zusammen packten und im Roller verstauten. Diesmal fanden auch Regencape, -Jacke und -hülle ihren Platz unterm Sitz, denn das Wetter war echt richtig gut – fast zu gut: Während wir so Richtung Riung zu den „17 Islands“ fuhren, kamen wir nämlich ganz schön ins schwitzen und das obwohl ja der Roller die meiste Arbeit machte… Also stoppten wir direkt erstmal am Meer, genauer gesagt an einem schwarzen Strand mit blauen Steinen (die sind einfach zu schön) und bekamen leider nicht die Abkühlung, die wir wollten (Überraschung: ohne Fahrtwind spürt man noch mehr wie die Sonne runterknallt…). 


Nach der Pause mussten unsere Roller aber wieder ans Werk und uns quer durch Berge und Täler auf die andere Seite von Flores tragen. Auch wenn es eigentlich zu erwarten war, wurden wir aufs neue überrascht, wie unglaublich fantastisch die Natur hier ist und so wurde die Fahrt abermals durch einige Fotostops unterbrochen. 


Wenn wir nicht grade die Landschaft bewunderten, lieferten wir uns außerdem Rennen mit einheimischen Jugendlichen, wichen Schlaglöcher, Ziegen und (super süßen) Hunden aus, gaben private Hupkonzerte und winken natürlich den tausenden Kinderscharen, die uns anstrahlten, zurück.

 

Einen letzten Halt machten wir kurz vor unserem Ziel bei einem Aussichtspunkt, von dem aus man wunderbar die goldgelben Sandstrände einiger Inseln sehen konnte. Was man zwar nicht sehen, aber dafür umso mehr fühlen konnte, waren die Löcher in unseren Bäuchen und der immer weiter anschwellende Hunger. Wir bräuchten dringend etwas zu essen und zwar SOFORT! Also rissen wir uns von turkisblauen Wasser los und rasten die letzten 5,7 km durch die kleinen Straßen, bis wir vor einen kleinen Restaurant hielten. Hier gab es -wer hätts gedacht-Reis mit Gemüse, Erdnusssoße und Hühnchen. Zusammen mit einem supersüßen Getränk dauerte es nicht lange, bis wir mehr als gesättigt waren und uns auf die Suche nach einer Unterkunft machen konnten. Schon nach 300 Metern wurden wir fündig, konnten uns erstmal aufs riesige Bett schmeißen und dort entspannen, während es draußen gerade mal wieder anfing zu regnen. Das war es dann auch so ziemlich, denn wir gingen später nur nochmal durch die mittlerweile menschenleeren Straßen etwas Reis zu Abend essen (es war nicht mal 21 Uhr und es war nur noch ein einziges Restaurant offen)… Dann legten wie uns auch schon aufs Ohr.

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