31.03.2017

Heute sind wir endlich wieder Tauchen gewesen und es war so unfassbar toll! Wir mussten zwar um 6:30 Uhr aufstehen, was verdammt hart war nach der kurzen Nacht, um noch einen Tauchshop zu finden, aber es war es einfach wert. Zunächst ist das Boot von „Divine Divers“ super gut ausgestattet und alle Mitarbeiter sind echt lieb; dazu kommt dann die beeindruckende Über- und Unterwasserwelt des Komodo Nationalparks und natürlich das Gefühl unter Wasser zu sein. 


Auf jeden Fall genossen wir unsere drei Tauchgänge, bei denen wir nicht nur einige Schildkröten und Haie sahen (Riffhaie und ein Bamboohai), sondern auch zwei mal mit Mantas tauchten! Zu denen kann man garnichts anderes sagen, als dass sie einfach unbeschreiblich sind.
Tauchgang 1 (Siaba Basan)

hai, oktopus, schildkröte

Tauchgang 2 (Manta Point)

manta, hai, schildkröte, drift dive

Tauchgang 3 (Tatawa Besar)

Schildkröte, hai, lionfish, manta, moräne

Letztendlich verbrachten wir den ganzen Tag im Wasser und auf dem Boot, wo es wirklich richtig leckeres Mittagessen gab, und als wir dann am Abend zurückkamen, war es wirklich schwer nicht direkt ins Bett zu fallen. Stattdessen gingen wir mit den anderen vom Bootstrip Essen, Karten spielen und dann noch zum Nachtmarkt. Irgendwann (2 Uhr nachts?) konnten wir die Müdigkeit einfach nicht mehr verdrängen und liefen zum Hostel, wo wir innerhalb von Sekunden einschliefen.

Bootstour

Wir sind grade schrecklich schlecht im Blog schreiben, tut uns leid. Die bootstour war aber unglaublich toll (vielleicht do. toll dass wir keine Zeit fürs schreiben verschwenden wollten) und wir haben so viel erlebt. Zusammen mit den anderen (größtenteils jugendlichen) haben wir die sternenklarsten Nächte überhaupt gesehen, sind mit mantas geschnorchelt, haben unfassbare Aussichten genossen und haben die etwas trägen (wohl vollgefressenen) Komodowarane auf den Inseln Komodo und eines besucht. So manch einer hat rückwärtssalto gelernt, Delfine gesehen oder einen Sonnenbrand bekommen, aber wirklich alle haben sich auf das super leckere Essen gestürzt.

Als wir am letzten Tag vom Boot mussten waren alle wirklich traurig, doch immerhin sind wir noch zusammen essen gegangen und später feiern. (Nicht nur an dem Abend – mit den anderen deutschen waren wir auch in einem Hostel und haben so Vorallem mit Ihnen noch mehr gemacht)

Auf jeden Fall hat es sich unglaublich gelohnt!

27.03.2017

Jetzt gehts bald aufs Schiff, also vermutlich die nächsten Tage kein Internet und Blog

Aber noch eine witzige Story: Grade als wir am Treffpunkt für das Boot nach Flores angekommen sind, hat mich (Kim) jemand auf die Schulter getippt und wer stand vor uns? Lorenz, ein Kumpel aus Deutschland! Wir wussten nicht einmal, dass er mittlerweile in Indonesien ist und dann trifft man sich zufällig…


Update II: jetzt sind wir grade auch noch José begegnet, der grade zurück ist von seinem Flores Trip!!

Und Update Nr. III: wir sitzen mittlerweile auf der Polizeistation…anscheinend  hat der Typ, von dem wir gestern dasTicket  gekauft haben, das Geld nicht weiter an die Agentur gegeben und jetzt sind die Leute etwas unglücklich. Naja, dann hocken wir halt hier ein bischen, bis es irgendwann aufs Schiff geht. Mal sehen ob die den Typen finden.

Update IV: alles gut gelaufen, es geht aufs Schiff
Bis dann

Update V:

Nach dem kleinen Chaos mit Polizei und allem (jetzt sind wir auch noch im Polizei TukTuk mitgefahren), sind wir ja zum Glück ohne Probleme mit aufs Boot gekommen. Hier wurden zunächst alle Taschen verstaut und eine Matratze in dem „Schlafsaal“ auf dem Deck ausgesucht. 


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unterhalten
essen
schnorcheln´

 

Sonnenuntergang
unterhalten
sterne

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26.03.2017

Ist es nicht einfach wunderbar wenn der Wecker morgens um halb vier klingelt?! Also wir fanden es heute morgen einfach toll! Also ging es hellwach mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen aus dem Bett und mit dem Rucksack auf dem Rücken hinaus in die nächtlichen Straßen. Auf diesen schlurften wir höchstmotiviert entlang, bis sich zwei junge Rollerfahrer unserer erbarmten und uns netterweise nach Sengiggi mitnahmen.


In senggigi angekommen verabschiedeten wir uns von den beiden und zeigten uns noch mit etwas spritgeld erkenntlich, bevor wir zum Supermarkt gingen. hier stellten wir uns unter(Regeeeen), um auf die öffentlichen Bremos (so ziemlich dasselbe wie tuktuks) zu warten (selbstverständlich haben wir uns aber auch Eis und Nudelsuppe gegönnt…). Allerdings erfuhren wir dann von einem der Bremofahrer, dass diese gar nicht bis zum Bangsaler Hafen fahren. 


Wir mussten also in eines der teuren Taxen steigen. Mit diesem kamen wir dann aber auch recht schnell am Hafen an, wo wir uns direkt darum kümmerten ein Ticket für die viertägige Bootsfahrt nach Flores zu kriegen. Erstaunlicherweise bekamen wir nicht nur eines, sondern -nach einigem Verhandeln – auch für einen annehmbaren Preis. 

Also vollkommen zufrieden wieder ab nach Gili Air! Hier schauten wir, nachdem wir eine Unterkunft gefunden hatten, erstmal bei den Tauschschulen der Insel vorbei und buchten einen Frühtauchgang zum Sharkpoint für morgen (wieder früh aufstehen… yay!). Leider machte uns das Wetter heute etwas einen Strich durch die Rechnung: es regnete praktisch durchgehend. Wir verbrachten den Tag also hauptsächlich im Zimmer mit Henna malen, Internet surfen und uns gegenseitig die Köpfe einschlagen und hoffen, dass sich das Wetter bessert, bis wir morgen das Boot besteigen. 

25.03.2017

Nachdem das Wetter heute Nacht wirklich grausig war, verschoben wir das Aufstehen und Fähre fahren etwas nach hinten und standen „erst“ um acht auf. Als wir uns dann auch noch fertig gemacht und ausgescheckt hatten, wollten wir eigentlich einfach nur ein Uber bestellen und so schnell wie möglich zum Hafen. Da der eine Fahrer aber garnicht erst auftauchte und der andere ewig auf sich warten ließ, wurde aus „schnell“ eher mäßig und aus mäßig wurde später und noch später. Denn, als wir um kurz vor 12 ankamen, gab es entweder die 5/6-Sundenfähre um 13 Uhr oder das 1h-Fastboot um 15 Uhr und beides versprach eine… Überraschung: SPÄTE Ankunft. 


[Finde den Fehler auf dem Bild]

Kurzerhand entschieden wir uns für die Slowferry (wenn schon Zeit „verschwenden“, dann richtig) und machten es uns auf dem Deck gemütlich. Zusammen mit einer großen Mütze Schlaf,einem Gewitter und einigen Portionen Reis (wie kann es sein, dass wir davon immernoch nicht genug haben) verging die Zeit ganz gut und wir kamen (zum 2. Mal!) auf Lombok an.

Jetzt standen wir aber vor einer schwierigen Entscheidung (wohin heute und wie wollen wir nach Flores kommen?) und immer wenn man einen Gedankenblitz am Nötigsten hat, regt sich natürlich nicht einmal ein Fünkchen. 

Schlussendlich standen wir mindestens eine Stunde herum, unterhielten uns mit Leuten über verschiedene Möglichkeiten (A: 4 Tages/ 3 Nächte-Tour mit Stops bei vielen Inseln wie Komodo; B: 24h-Bus und Fähredurchkrachen) und wimmelten jeden Fahrer ab, der uns für einen unverschämten Preis nach Mataram oder Sengiggi mitnehmen wollte. Wir haben das Vorallem gemacht, weil wir garnicht wussten, wo wir hin wollten, aber dabei ist dann sogar eine kostenlose Fahrt für uns rausgesprungen: Zwei Typen, mit denen wir uns unterhielten, waren auf den Weg nach Mataram und nahmen uns kurzerhand in ihrem Tanklaster!! mit zu einer günstigen Unterkunft. 


Auch wenn wir uns dafür aufeinander stapeln mussten und zwischendurch noch eine Verzögerung durch einen Stop bei einer Tankstellenmoschee kam, waren wir super glücklich und unser langer Fahrttag wurde um einiges besser.

Nachdem wir dann eingescheckt hatten, gingen wir nur noch einmal los um Geld zu holen und dann ins Bett.

24.03.2017

Wie geplant sind wir heute sogar ziemlich früh aufgestanden und haben dann ein entspanntes Frühstück im Bett genossen. Im Anschluss hieß es aber wieder planen, planen, planen… diesmal aber nicht den Rückflug, sondern den weiteren Reiseverlauf. Unterbrochen wurde unsere Planung nur durch eine kleine Eis- und Poolpause. Und schließlich kamen wir sogar zu einem Entschluss, wie wir unsere nächsten Tage gestallten wollten. Wir hatten nämlich eine supercoole Bootstour von Lombok über einige kleine Inseln und den Komodonationalpark nach Flores gefunden, die wir unbedingt machen wollen! Danach wollen wir uns auf Flores Roller leihen und die Insel auf eigene Faust erkunden.

 Sehr zufrieden mit unserem neuen Plan machten wir uns auf einen Platz zu finden, bei dem wir die besagte Bootsfahrt buchen können. Als wir allerdings endlich den Sitz der Organisation ausfindig machten, die diese in Bali anbietet, wurde unser supertoller Plan gleich mal wieder zerstört. Die nächsten Touren wurden nämlich alle wegen schlechtem Wetter abgesagt und die nächstmögliche würde erst im April starten. So lange wollen wir aber nicht warten und deshalb haben wir beschlossen morgen so früh wie möglich nach Lombok zu schippern und dort weitere Touranbieter aufzusuchen (in Lombok soll es nämlich mehr geben, da diese von dort aus starten). 


Niedergeschlagen liefen wir weiter durch die Gassen Kutas, besorgten uns einen Fruchtsaft und besuchten Mamis Laden zum Frustfressen. Nach einem, wie immer, sehr leckeren Essen gingen wir vollgestopft zurück zum Hotel, wo wir uns wieder ans Pläneschmieden machten, bevor wir nochmal loszogen um meine (Kims) Wäsche abzugeben. Hierbei machten wir natürlich nochmal beim Smoothiestand halt und gönnten uns noch einen frischen Saft. Das ist wirklich cool hier in Südostasien! Man kriegt für ca. 0,5€ – 1€ ganz frische, richtig leckere Säfte (wir müssen sagen, dass wir das in Deutschland echt vermissen werden…)! Was allerdings hier nicht ganz so toll klappt ist die Sache mit dem Wechselgeld… die haben hier einfach fast nie welches! Aber im Notfall werden halt die Nachbarstände abgeklappert, bis endlich jemand wechseln kann. Irgendwie funktioniert halt schon immer alles – vorausgesetzt man hat Zeit… 


Jetzt sind wir grade wieder zurück im Hotel, bis wir gleich nochmal losmüssen, um die ExpressWäsche abzuholen (dauert nur 2 Stunden!). Danach wird noch schnell gepackt, da wir morgen superfrüh aufstehen müssen, weil wir frühstmöglich auf Lombok ankommen wollen (Fahrtzeit mit der Fähre 4-6 Stunden), um – wenn möglich – doch noch eine Bootstour organisieren zu können. 

23.03.2017

Nach dem Aufstehen ging es heute erstmal direkt zurück ins Bett und auch der weitere Verlauf des Tages sollte sich nicht wirklich in einem großen Umkreis von unserer Unterkunft abspielen. Es gab irgendwann Frühstück (in der Unterkunft, weil es inklusive ist!), wonach wir uns ziemlich lange um den Blog kümmerten (durch 2 Wochen so gut wie nichts machen, haben wir doch ziemlich viel zum aufholen) -auch in der Unterkunft.
Nach so viel Arbeit hatten wir aber definitiv Snacks verdient und hierfür bewegten wir uns tatsächlich gut 100 Meter weit weg! Um das Ganze noch zu toppen (und vom Hunger getrieben) statteten wir Mamis Restaurant einen Besuch ab, wurden aber leider enttäuscht, da sie ja erst um 15 Uhr öffnet. Stattdessen kauften wir woanders Reis und setzten uns damit an Organisationspunkt II: Der Flug nach Hause… 

Nachdem wir es lange genug aufgeschoben hatten, war es jetzt einfach an der Zeit und – ohne uns selbst loben zu wollen (naja eigentlich schon ein bischen) – wir haben einen perfekten Flug ausgetüftelt. Dieser ist nicht nur billiger, als die von diversen Flugvergleichseiten Angebotenen, sondern genehmigt uns auch einen 48 h Aufenthalt in Peking (chinesische Mauer wir kommen!!), sowie einen Besuch bei Tia in KL! Einziger Nachteil ist wohl die viele Zeit, die wir fürs Suchen und Buchen gebraucht haben, aber naja… muss auch mal sein. Außerdem kam es Nachmittags ja auch auf einmal sinnflutartig aus den Wolken geschossen und ehrlich gesagt haben wir es schon sehr genossen auf den Sitzsäcken vor der Tür zu sitzen und dem sich bildenden Fluss beim Ansteigen zuzuschauen.



Irgendwann war der Regen vorbei, der Flug gebucht und wir fielen müde ins Bett.

 

22.03.2017

Mit genervter und müder Stimmung sitzen wir grade wieder auf Bali und versuchen einen guten Rückflug zu bekommen. Genervt, weil wir irgendwie nicht wirklich fündig werden und auch einfach keinen Bock haben heim zu fliegen. Müde, weil heute schon wieder so viel passiert ist:

Zunächst sind wir bei Max Verwandten wach geworden, und das früh! Kurz nach Sonnenaufgang (circa um 7 Uhr) wurden wir von einem sanften Ruckeln und Schaukeln aus dem Schlaf gerissen – unser erstes Erdbeben! Es hielt zwar nur einige Sekunden an, aber man hat es schon deutlich gemerkt (wie wir im Nachhinein erfahren haben ca. 6 auf der Richterskala).

Nachdem wir dann ziemlich direkt wieder eingeschlafen waren, saßen wir trotzdem schon um kurz vor 9 auf den Rollern und sind zum Strand gefahren, wo wir schon das letzte Mal gewesen waren. Der Padang Padang Strand liegt zum Glück nur eine kurze Fahrt entfernt und so konnten wir schon bald die Wellen genießen, sowie den NOCH fast menschenleeren Strand. Es tummelten sich eine Weile lediglich wenige Affen um uns herum, bis dann nach und nach doch mehr Leute kamen und ehe man sich versah, waren überall Strandtücher und Badetaschen…


Zeit für uns zum Aufbrechen! –  also rasten wir wieder los und diesmal zum letzten Mal für die anderen zwei, da es an der Zeit war die Roller abzugeben. Von da an mussten wir leider zu Fuß weiter, was nur durch die Essensstops (letzter indonesischer gebratener Reis für Max und Fiona und letztes Lieblings Waffeleis) erträglich wurde und… naja ein bisschen übertrieben ist das schon – es war halt heiß…


Letztendlich waren wir wieder bei unserer Unterkunft, packten Rucksäcke, aßen die letzte gemeinsame Nudelsuppe, verabschiedeten uns von Lutz und Ita und stiegen in das bestellte Grab-Taxi. Mit dem ging es jetzt leider zum Flughafen, wo uns die anderen beiden verließen und dann waren wir auf einmal wieder zu zweit (eventuell haben wir auch ein paar Tränen verdrückt). So liefen wir dann etwas bedrückt raus aus dem Flughafen, holten uns ein Uber-Taxi (2 €) und ließen uns nach längerem warten zu den Sari Indah Cottages fahren, bei denen wir in Fionas und Max erster Nacht untergekommen waren.


ja, seit dem haben wir dann nur eingecheckt, eingekauft und sind in den Pool gesprungen; bis wir jetzt den ganzen Planungssalat haben…

 

21.03.2017

Gibt es etwas Besseres, als kostenlos bei netten Menschen zu wohnen, in einem anderen Land, mit tollen Freunden zusammen? – Wir können uns nicht wirklich etwas vorstellen und seit gestern auch noch die Babykatzen entdeckt wurden, sind wir alle rundum zufrieden.


Trotzdem war es zugegebenermaßen hart am frühen Morgen aufzustehen und gleich zum Rollerverleih zu LAUFEN. Genau das mussten wir heute nämlich tun. Also klar, es war nur eine halbe Stunde, aber trotzdem… Wenigstens hat es sich aber gelohnt, denn nach einigem Hin-und Her hatten wir unsere Motorräder und konnten nach Kuta fahren, wo wir neben Bücher- und Schuhkäufen noch ein bisschen mehr erledigen „mussten“, bis es dann weiter zu einem der bekanntesten Tempel Balis ging.


Pura Tanah Lot – auf deutsch auch „Meerestempel“ genannt – ist ein Hindutempel an der Küste im Südwesten Balis. Der Tempel liegt auf einer Felsspitze im Meer dicht am Ufer. Auf dem Fußweg ist Tanah Lot – ohne dabei nass zu werden – nur bei Ebbe zu erreichen. 

Leider war nun aber keine Ebbe und so mussten wir vier uns begnügen von der Ferne zum Tempel zu schauen. Ehrlich gesagt waren wir aber schon erleichtert genug, dass wir uns überhaupt wiedergefunden hatten. Zuvor waren wir (Roller 1: Fiona und Kim; Roller 2: Mara und Max) nämlich gegen einen anderen Touristen ein kleines Rennen gefahren -welches ganz nebenbei Fiona und ich (Kim) gewonnen haben!.- und als Fiona und ich (Mara) allerdings einen Parkplatz gesucht haben, haben wir uns voller Adrenalin und Euphorie aus den Augen verloren. So dauerte es einige Zeit und eine Fahrt auf dem Rücksitz eines Security-Menschen (Erklärung ist zu aufwendig…), bis wir uns alle im Inneren des Tempelgeländes wiederfanden.


Jetzt liefen wir ein bisschen umher, schauten uns alles an und fanden bei einem Restaurant auf dem Weg nicht nur einen Fleckenmusang (Katzenkackkaffeetiere), sondern auch einen Flughund. Arme Tiere…


Nach der längeren Heimfahrt (bei strömendem Regen, den unsere Fahrer grandios gemeistert haben)- mit einem Zwischenstopp beim Floristen, um ein Dankeschön für Ita zu besorgen – passierte nichts Spektakuläres mehr, außer einem Besuch beim superleckeren Mexikaner. Gute Nacht!

 

 

20.03.17

Noch vor dem Frühstück ging es heute schon rund: wir feilschten um Roller, bekamen diese auch für einen recht guten Preis und fuhren zu den wunderschönen Reisterassen Ubuds, die auch als Stufen zum Himmel bezeichnet werden (verständlicher Weise!). Diese besichtigten wir nun, wanderten über die schmalen Pfade zwischen den Reisfeldern und frühstückten bei einer etwas versteckten Quelle. Nebenbei wimmelten wir Leute ab, die von einem mehr oder weniger freiwillige Spenden einsacken wollten, trafen auf eine Schlangen, schaukelten auf einbruchsgefährdeten Bambusschaukeln und kletterten auf Palmen herum. 


Da wir nach unserem doch etwas kleinem Frühstück ziemlich hungrig waren fuhren wir nach den Reisterassen zurück nach Ubud, wo wir uns genug vollstopften, um für den nun anstehenden Trip zum Tegenungan Wasserfall gesättigt sein. Der Wasserfall war echt imposant, aber leider waren wir nicht die einzigen, die das so sahen… wir mussten das Wasserbecken und den Fall nämlich mit einigen anderen Touristen teilen. Das trübte unsere Freude aber nur wenig und wir planschten vergnügt im Wasser herum. 



Mit ordentlich Zeit und Sprit zum aufbrauchen beschlossen wir noch dem Monkey Forest einen Besuch abzustatten, bevor wir Ubud verließen. Als wir aber erfuhren, dass dieser Eintritt kostete und wir es nicht schafften uns hineinzumogeln, beschlossen wir, dass es das Ganze nicht wert war. Die gleichen Affen kann man schließlich auch andauernd am Straßenrand oder am Strand sehen. Außerdem kann man sogar umsonst mit dem Roller auf einer kleinen Straße durch die Ausläufe des Waldes fahren und den schönen Wald und einige Affen bestaune, was wir natürlich gemacht haben!

Nun hieß es mal wieder Abschied nehmen von unseren treuen Stahlrössern und einer wirklich schönen Stadt. Es war nämlich an der Zeit wieder zurück nach uluwatu zu Lutz und Ita zu gehen. Das stellte sich zunächst allerdings als etwas schwieriger heraus, da sich die grab und uber Fahrer nicht an die festgelegten Preise halten wollten. Schlussendlich schafften wir es aber dann doch noch zu unserem balinesischen „zuhause“, wo wir auch mit offenen Armen empfangen wurden. Das war aber nicht das einzige was einem das Herz aufgehen ließ. Die eine Katze, die bei unserm ersten Aufenthalt schwanger gewesen war, hatte nun ihre Jungen gekriegt und die kleinen nur wenige Tage alten Fellknäule waren einfach zuckersüß! Nach ewigem Baby- und natürlich auch Mamakatzenstreicheln und einer essenslieferung ging es dann ab ins Bett. 

19.03.2017

Dem gemütlichen Frühstück (siehe unten) folgte kollektives Nichts-Tun, bis es dann um kurz vor 10 Uhr zur Fähre ging. Bevor es allerdings los ging, warteten wir bestimmt noch eine Dreiviertel Stunde; doch dann waren endlich alle an Bord sowie alle Rucksäcke verstaut.

Während ein Teil von uns nun Serie schaute, schlief die andere Hälfte und so verging die Fahrt echt schnell. Wir waren zurück auf Bali und von unserem Ziel Ubud trennte uns nur noch eine einstündige Autofahrt.

Erstaunlicherweise war direkt ein billiger Fahrer gefunden, wir kamen in dem Kulturzentrum Balis an, suchten und fanden eine Unterkunft und zogen direkt wieder los. 


Hier in Ubud reiht sich wirklich ein schönes Café an ein noch schöneres und überall sieht man Kunst in jeglicher Form. Schlussendlich verbrachten wir dann den Tag damit durch die Straßen zu schlendern, zu essen und ZU SHOPPEN! Ob kurze oder lange Hose, traumfänger oder Tasche, tshirt oder Jumpsuit – am Ende hatte jeder (mehr als das) was er wollte. Ganz besonders toll: ich (kim) hab es endlich geschafft mir eine Hängematte zu kaufen (5€), die man super klein zusammenfalten kann.


Nach einem letzten Einkauf (Wasser etc.) geht es auch gleich ins Bett.

18.03.2017

Heute ging es mal wieder früh aus den Federn und nach dem packen weg von unserer Unterkunft der letzten 4 Nächte. Besonders hart war es vom kühlen Pool Abschied zu nehmen, aber es ging ja nur 2 Inseln weiter zur Gili T. Hierfür nahmen wir um 8:30 Uhr die Fähre und nach einem kleinen Zwischenstopp bei gilimeno waren wir auch schon da.

 

Erstaunlicherweise fanden wir richtig schnell eine Unterkunft, die unseren Preisvorstellungen entsprach und somit könnten wir entspannt den Rest des Tages Essen (super leckerer Burgerladen), am Strand liegen (auch sehr schön hier aber die anderen Inseln waren ruhiger), Schnorcheln (3-7 Schildkröten gesehen! – keine Ahnung ob es teilweise die gleiche zweimal war) und über den Nachtmarkt schlendern. Schließlich kümmerten wir uns noch um das (leider relativ teure) Ticket nach Bali morgen und dann war der Tag auch schon vorbei.

17.03.2017

Juhuu… früh aufstehen…

wir beide mussten heute schon um halb 9 Uhr auf die Fähre nach Lombok, denn -Überraschung Überraschung – wir haben mal wieder Visagenerve, um das wir uns kümmern müssen. Also liehen wir uns am „Festland“-Hafen direkt einen Roller (nach einigem gehandel für 85.000) und rasten an Affen vorbei zur Hauptstadt.


Wieder aller Erwartungen und Hoffnungen (ihr wisst wir hatten schon schlecht Erfahrungen mit sowas) schafften wir es rechtzeitig zur Imigrasi und ja, dann hieß es erstmal warten. Warten, bis wir zahlen dürften; warten, bis wir Foto und Fingerabdrücke machen durften; warten, bis wir warten dürften und ganz lange warten, bis wir unseren Reisepass abholendurften.
In der Zwischenzeit ging es -Schande über unser Haupt- zum McDonald’s, da wir irgendwie 3 Stunden überbrücken mussten und das irgendwo, wo wir dem anderen beiden mitteilen konnten, dass alles klappt. (WLAN). Mit essen und dem anschließenden durch Kinderläden schlendern, verging die Zeit sogar ganz schnell und es ging zurück zur Visastelle. Schon wieder überkam uns die Erleichterung, denn wir bekamen tatsächlich direkt unseren Pass und hatten somit noch 1,5 h um zum 45 min enfernten Hafen zu gelangen.


Dort ging es mit dem Public boat wieder zurück zu unserer geliebten Gili Air, wo wir zugegebenermaßen schon echt froh waren, als wir endlich in unserer Anlage waren(zuvor hatten wir noch ganz heldenhaft eine verloren gegangene Ziege zurückgebracht!!).


 Statt im oder am Pool oder gar irgendwo unterwegs, fanden wir die beiden anderen faulen Schlafmützen dösend auf den Betten vor. Entrüstet wurden diese natürlich direkt rausgeklopft und nach einer kleinen Poolsession und etwas zum Essen ging es dann auch irgendwann schlafen – diesmal aber für alle von uns!

15.03.2017

Aufstehen recht spät?

Pool

Zum Sandwichdand ❤

Manu treffen; Mata und Fiona buchen Schnorcheln 

Zur Unterkunft 

14 Uhr treffen zum Schnorcheln 

-> 6 Schildkröten 

Kim und max: chillen, Schnorcheln ohne Tour 

Wieder alle: Abendessen und um Insel spazieren 

14.03.2017

Was man alles vor 10? Uhr schaffen kann

Visum hin und her ; Sprit leer, kopieren; angehalten; funktioniert

Bis 11 Uhr Frühstück Buffet 

Mit bremo zum Hafen (30?)

Fähre Public zu gili air

Unterkunft suche 

Fündig 

Pool chillen, um halbe Insel laufen

Essen 

13.03.2017

Tatsächlich sind wir heute mal relativ früh aufgestanden, und zwar um 8:45 Uhr. Der Grund dafür ist, dass wir weiter reisen wollen und dafür nicht nur Sachen packen und aufräumen mussten, sondern auch noch unsere Roller zurückbringen mussten. Mithilfe von Ita, die Fiona und max (mara und ich waren auf dem Roller) inklusive Gepäck zum Verleih gebracht hat, konnten wir alles so regeln, dass wir um ca. 11 Uhr im Uber (ähnlich wie Taxis aber viel billiger!) zur Fähre saßen.
Dort angekommen (nach ca 2 h fahrt) machten wir uns erstmal daran Tickets und Preise zu vergleichen, bis wir uns entschieden erstmal nach Lombok zu fahren (nicht zu den gilis) und uns um unseren Visascheiß zu kümmern. Also ab zur Fähre und los gings. – Schön wärs… erstmal hieß es Im Hafen an Land warten und dann dasselbe nochmal auf dem Schiff; doch dann legten wir endlich endlich kurz nach 14 Uhr ab!

Die nächsten 5 Stunden verbrachten wir mit dem vergeblichen Versuch Hennas trotz der Wellen zu zeichnen, Musik zu hören, Nudelsuppe zu schlürfen, vor uns hin zu dösen und die Aussicht zu genießen. Als wir schließlich den Hafen von Lombok erreichten war die Sonne schon am untergehen und bis wir an Land waren, war es eigentlich schon dunkel. 

Feilschen, essen und erneut feilschen; nach einigen hitzigen Diskussionen mit Taxifahrern und einigen kleinen Snacks vom Straßenstand, fanden wir schließlich jemanden,  der uns zu unseren Tarifvorstellungen nach Sengiggi brachte. Hier mussten wir allerdings noch einige Meter hinter uns bringen, da wir auf der Suche nach einer günstigen Unterkunft praktisch durch den ganzen Ort stiefelten. Schlussendlich fanden wir aber ein echt gutes und billiges (sogar mit kostenlosen Snacks!) Guesthouse, in dem wir unterkommen konnten. Dort ließen wir dann unser Gepäck zurück und machten uns nochmals auf die Suche nach etwas essbarem. Wir fanden nicht nur das, sondern auch einen goldigen Hund, der uns sogar noch bei unserem Abstecher an den Strand begleitete, bevor wir uns von ihm trennen mussten um weiter ins Land der Träume zu gelangen. 

12.03.2017

Nach einer recht lang geratenen Nacht standen wir heute so gegen Mittag auf und nahmen ein sehr obstreiches Frühstück zu uns. Die Früchte, die wir gestern gekauft hatten und eigentlich als Dankesgeschenk gedacht hatten, wurden nämlich leider abgelehnt, da sie diese ja jeden Tag essen können und wir sie stattdessen lieber selbst behalten sollen. Mit dem Bauch noch voller Obst, aber auch schon wieder ziemlich großem Appetit schwangen wir uns auf die Roller und düsten zu unserem ersten Ziel: dem mexikanischen Restaurant von neulich. Glücklich und noch vollgestopfter fuhren wir weiter zum Melastibeach. Dieser erstreckte sich in seiner vollen Pracht unter uns als wir nach der Fahrt durch die kleinen verwinkelten Wege endlich den Rand der Felsklippen erreichten. Nun musste man nur noch das letzte steile Stück hinunterfahren, bevor man seine Füße in den weichen hellen (und heißen) Sand graben konnte. Im Sand hielten wir uns aber nicht lange auf: die Sachen wurden schnell in den Schatten der Felsen geworfen und schon rannten wir zum kühlen Nass. 


Als unsere Hände schließlich komplett verschrumpelt waren und das Meer langsam etwas voller wurde, zogen wir uns aus dem Wasser zurück und legten uns in den Schatten. Dort entspannten und dösten wir bis die Sonne langsam begann zu sinken. Nun ging es auf unseren treuen Feuerstühlen über einen stop beim Supermarkt zurück nach Hause. Hier gab es Fertignudelsuppen und Bier zum Abendessen bevor wir uns nochmal zu etwas Aktion aufrafften. Wir kletterten über eine Leiter der Bauarbeiter auf das Dach der Villa von wo aus wir die Aussicht auf den Nachthimmel und die umliegende Umgebung genossen, bevor wir unten im Gras noch einige (evtl. etwas klägliche) Turnversuche unternahmen. Hiernach ging es mehr oder weniger direkt ins Bett und ins Land der Träume. 

11.03.2017

Gegen halb elf sind wir heute aus den bequemsten Betten (naja Fiona und Mara musste die Matratze genügen…) überhaupt aufgestanden und nach einem sehr ausgiebigen Frühstück (Ita wollte ja alles loswerden), liehen wir uns erst einmal Roller aus. Mit diesen cruisten wir zwar zuerst zur falschen Stelle (maps.me sei dank); fanden dadurch aber einen schönen Tempel und eine wahnsinnige Aussicht auf das eigentliche Ziel: der Yang Yang Strand.


Obwohl wir uns nur schwer vom Ausblick losreißen konnten, wollten wir halt doch endlich ins Wasser und so stiegen wir wieder auf und fuhren weiter. Recht bald war der Parkplatz, von dem man dann runter zum Meer steigen konnte, erreicht und wir stiefelten los. Gefühlte 2 Stunden ging es super steil und super rutschig in teilw. Flipflops nach unten, bis wir endlich die Füße auf den heißen Sand setzten konnten. Von da an badeten, lachten und sonnten wir uns und genossen einfach unser Leben.



Abends wollten wir den Sonnenuntergang noch woanders verbringen und machten uns auf den Weg zum Uluwatu Tempel, wo wir neben Affen und Tempel auch einen echt toll gefärbten Himmel bestaunen konnten. Nur den Moment als die Sonne hinterm Horizont verschwand, verpassten wir leider wegen einer dicken Wolkenschicht… naja halb so schlimm, es war trotzdem wunderbar.

Mittlerweile (waren zwischendurch noch Essen und uns, Kim und Fiona, verfahren) sitzen wir wieder in unserer Luxuswohnung und lassen den Abend ausklingen

10.03.2017

Heute hieß es mal wieder weiterziehen… allerdings ohne José, der heute morgen verschwunden war und uns eine Abschiedsnotiz dagelassen hatte. Besonders weit reisen mussten wir aber nicht, da Max Verwandte auf Bali hat, die sich dazu bereit erklärt hatten uns bei sich aufzunehmen. Also riefen wir uns heute nach dem Frühstück ein Uber zu unserem Hotel und weiter ging’s in den Süden Balis. Je näher wir jedoch dem Ziel kamen, das wir dem Fahrer gesagt hatten, desto ungläubiger wurden wir. Wir fuhren nämlich in ein Villenviertel hinein und unser Auto hielt dann auch vor einer von diesen. An dem Gebäude wurde zwar teilweise noch gebaut, aber einige der Räume waren schon fertig und wir durften tatsächlich umsonst in einem von diesen wohnen! Purer Luxus!

Und als ob es nicht schon genug gewesen wäre, kümmerten sie sich auch noch mega lieb um uns und Maxs Tante fuhr uns auch noch zum Padang Padang. An diesem Strand verbrachten wir dann einige Zeit, liefen zum Secret Beach und planschten mit giftigen Seeschlangen im turkisenen Wasser. 


Danach wurden wir wieder direkt am Strandeingang abgeholt und anschließend auch noch zum Abendessen beim Mexikaner eingeladen… da bekamen wir echt schon ein etwas schlechtes Gewissen…! Anschließend ließen wir den Abend bei Bier und Wein mit unseren großzügigen Gastgebern und noch zwei anderen Freunden von ihnen ausklingen. 

08.03.2017

Einer wundervoll großen Mütze Schlaf, folgte eine noch phantastischere Überraschung: In unserer Unterkunft gab es nicht nur den schon bekannten Pool, sondern auch kostenloses Frühstück! Also schnell jeweils für ein Getränk und Essen entschieden, und schon standen Pfannkuchen, Obst, Omlette, Jaffles und Säfte vor uns, die wir auch direkt genüsslich verschlangen. Danach mussten wir wohl oder übel in den Pool springen (ach unser Leben ist schon hart), bis wir an den Strand von Kuta gingen. 


Wir sind mittlerweile zwar etwas verwöhnt durch das ständige kristallklare Wasser, aber was uns hier erwartete, hätte jeden geschockt. Neben Liegestuhlparaden und Menschenhaufen (sieht man nicht so auf dem Bild), fanden wir Unmengen von Müll vor. Nicht nur am Strand stapelten sich Plastikbecher und Essensreste, auch im Wasser schwammen statt Fischen nur Müllbeutel herum. Trotz der mäßigen Freude über diese Umweltverschmutzung, genossen wir es natürlich am Meer zu sein und verbrachten fast den ganzen Tag am Strand.


Abends ging es dann zurück zur Unterkunft, wo wir die letzten Stunden ungeduldig im Pool wartend verbrachten, bis dann endlich Fiona und Max ankamen. Die beiden (für die, die es nicht wissen) bleiben jetzt ein bisschen mehr als 2 Wochen mit uns in Indonesien und ja, so hat sich unsere Gruppe etwas vergrößert. Was auch direkt gewachsen ist, sind unsere Bäuche, denn Fiona hat uns deutsche Schokolade mitgebracht UND `unseren Snack`: Tortilla Chips mit Käsedip. Dazu kam dann auch noch das Abendessen bei „Mamis“ und dann ging es ziemlich voll nocheinmal durch die Straßen Balis. Wie die anderen beiden gehört hatten, war grade ein richtig guter deutscher DJ in der Stadt und da konnten wir doch nicht zuhause bleiben. Also tanzten wir die ganze Nacht in einem balinesischen Club, bis wir in den Morgenstunden in unsere Unterkunft zurückkehrten.

07.03.2017

Heute ging es super früh aus den „Federn“ (wir hatten im Auto geschlafen), so dass wir um halb 3 Uhr in der Nacht vorm Eingang zum Ijen standen. Neben dem Ticket für den Nationalpark hielten wir auch unsere Gasmasken in der Hand, denn bei diesem Vulkan treten zu viele giftige Gase aus, um die Luft direkt einatmen zu dürfen. Bis die Masken aber in Gebrauch kamen mussten wir noch eine halbe Stunde warten (man darf aus Sicherheitsgründen erst um 3 Uhr los) und Ewigkeiten durch die Dunkelheit den Berg hoch. Gelohnt hat sich die Plackerei aber auf alle Fälle, denn als wir vom Kraterrand runter Richtung Kratersee gestiegen waren, erwartete uns das berühmte blaue Feuer. Soweit wir wissen ist es der einzige Vulkan in Indonesien (oder sogar in Asien?), wo man beobachten kann, wie die giftigen austretenden gase mit Sauerstoff reagieren und so 


Neben diesem Wunder der Natur gab es dann noch den rießigen Kratersee, dessen grünlich-blaue Farbe auf die hohe Konzentration von Alaun, Schwefel und Gips zurückzuführen ist. Mit einem ph-wert um 0,3 und einer Tiefe von bis zu 200 m wird er auch als größtes säurefass der Erde bezeichnet. Eigentlich aber auch egal, wegen was und wie der Vulkan so bekannt ist; er war einfach wunderschön!


Nachdem irgendwann die Sonne aufgegangen war und wir uns losreißen konnten, stiegen wir wieder hoch zum Kraterrand und genossen von dort die Aussicht.


Schließlich stand dann aber der endgültige Abstieg an und die darauf folgende Autofahrt, bei der wir alle 4 einschliefen. Das ging solange bis wir am Hafen ankamen und rausgeschmissen wurden, nur um direkt ins nächste Restaurant zu schlurfen und uns weiter auszuruhen. Außerdem gab es natürlich was zum frühstücken -super leckeren reis! – doch dann nahmen wir auch schon die Fähre nach Bali.



Es dauerte grade mal eine halbe Stunde und schon waren wir wieder an Land. Ganz gegen den Erzählungen war die Landschaft die uns erwartete wunderschön (kristallklares Wasser sowie grüne Bäume überall) und ohne die versprochenen Menschenmassen. Leider lag das nur daran, dass wir ganz im westen der Insel angekommen waren, denn als wir nach Preisverhandlungen und einer mehrstündigen Busfahrt (40.000) am Busbahnhof in Denpasar ankamen, sah die Sache ganz anders aus: überall dreck, Menschen und Leute die einem Sachen andrehen wollen – die typische asiatische Großstadt… 
Nervig wurde das Ganze, als wir uns um unsere und Alex (musste für den tauchschein an die Ostküste) Weiterfahrt kümmerten. Es wollte uns partout keiner einen angemessenen Preis für die Strecke anbieten und Vorallem für Alex endete es ziemlich doof, da Alleinreisende nicht so viel Rabatt rausschlagen können… wir anderen drei fanden dagegen irgendwann am Straßenrand ein Bremo (kleines altes auseinanderfallendes „Sammeltaxi“), welches uns für 20.000 R (1,40€) nach Kuta bringen sollte. Wohlgemerkt sollte, denn nach wenigen Minuten hielt es auf einmal an und befahl uns in ein anderes Bremo zu steigen und kaum waren wir in dem mussten wir dann direkt wieder umsteigen. Anscheinend war keiner so erpicht darauf uns irgendwohin mitzunehmen und erst mit einigen Protesten und verhandeln gelangten wir nach Kuta, wo wir dann aber auch noch ewig durch die Gegend irrten, bis wir eine gute Unterkunft fanden. Das war es allerdings wert, denn wir fanden auf dem Weg nicht nur super leckere smoothies und bekamen diverse Sachen zum probieren geschenkt; auch ist die Unterkunft mehr als gut und hat sogar einen Swimmingpool. Der musste natürlich direkt genutzt werden, so dass wir abgesehen vom baden heute nur noch essen gingen (in einem sehr süßen und billigen Restaurant mit der liebsten Köchin: Mami).

06.03.2017

Mal wieder ein Tag auf Reisen… nach aufstehen, packen und einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir wieder mit einem der kleinen Busse zurück nach probolinggo, wo wir uns um eine weitere (selbstverständlich billige) Fahrmöglichkeit zum Ijen kümmern mussten. Nach ewigem hin und her mit Fahrern jeglicher Art, entschieden wir uns schließlich dafür ein Privatauto zu mieten – ganz für uns alleine! Wir vier stiegen also in unsere Limousine ein und düsten Richtung Vulkan. Nach Smoothie, Bäckerei und Pinkelstops kamen wir kurz nach Einbruch der Dunkelheit in einem Dorf nahe des Vulkans an, wo wir die Nacht verbringen wollten. 

Coolerweise gab es hier heiße Quellen, von denen wir natürlich auch direkt Gebrauch machen wollten. Wir liefen also zu diesen und genossen unser warmes/ heißes Bad, bevor wir zurück zu unserem Platz liefen und zu Abend aßen. 

Nach der Futterzufur ging es dann ab ins „Bett“… auf gut deutsch: wir gingen zurück zum Auto und legten uns mehr oder weniger bequem auf die Sitze und schliefen für einige wenige Stunden. 

05.03.2017

Mit dem frühesten Weckerklingeln (um 2:30 Uhr) seit langem standen wir heute morgen aus dem kalten Bett auf und es wurde noch eine Stufe kälter. Wir zogen also jeweils 5 Schichten, bestehend aus Shirts, Bluse, Sweatshirtjacke, etc. an und machten uns zusammen mit unseren neu gefunden Freunden Alex und José auf um den Sonnenaufgang über dem Bromo anzuschauen. Durch die Dunkelheit, die ab und zu durch die vorbeibrausenden Jeeps erhellt wurde, suchten wir uns unseren Weg zu der Aufstiegsstelle zu den Aussichtspunkten. Von nun an ging es eigentlich nur noch bergauf und nach und nach entledigte man sich seinen Schichten, da man dabei doch ganz schön ins Schwitzen kam. Endlich beim ersten viewpoint angekommen ließen wir den Großteil der Touristenmassen hinter uns und wanderten weiter über kleinere Pfade zum nächsten Punkt (KingKong). Hier kamen wir gerade rechtzeitig zum Sonnenaufgang an und da dort nur sehr wenige andere Leute waren, fanden wir direkt einen Platz in der ersten Reihe. Das war echt super, denn der Sonnenaufgang war großes Kino!

Nach dem rosaroten Teil des Morgens verschwanden die meisten anderen Menschen recht schnell und so liefen wir noch weiter zum Aussichtspunkt auf dem Gipfel des Berges. Dort gab es dann erstmal ein Frühstück, bestehend aus frittierten Bananen und Fertignudelsuppe, bevor wir auch hier nochmal die grandiose Aussicht genossen.
Jetzt mussten wir nur noch den ganzen Weg wieder zurück nach unten laufen… als Belohnung dafür gab es aber noch ein zweites Frühstück und danach eine Entspannungspause bis 15:00 Uhr. Diese wurde mit Serienschauen und Schlafen genutzt und so trafen wir uns nach ca. 5 Stunden mehr oder weniger ausgeruht wieder mit den anderen. Diesmal ging es zunächst keinen Berg hinauf, sondern runter ins Sandmeer, das die Vulkane hier umgibt. Um dorthin zugelangen ohne die unfassbar hohen Gebühren (320.000 Rupiah = 23€) zahlen zu müssen folgten wir einem kleinen Trampelpfad, den auch die Einheimischen hier nutzen. Nach der Durchquerung des Meeres und dem Aufstieg auf den Kraterrand des Bromos wurden wir zum zweiten Mal am heutigen Tage mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Zu unser einen Seite erstreckte sich das Ödland und die grünen Berge dahinter und zu unser anderen der qualmende Schlot des Vulkans.

 

 

Um noch etwas mehr von diesem atemberaubenden Schauspiel sehen zu können, liefen wir auf dem schmalen Kraterrand entlang um die qualmende Säule herum. Während wir hier oben entlangwanderten, ging langsam die Sonne unter und tausende von Sternen begannen über uns zu funkeln. Sie waren aber nicht das einzige, was nun im Dunkeln sichtbar wurde, denn auch unten im Kraterinneren konnte man nun orange-rotes Leuchten sehen. Ob das nun Lava, durch das Gestein scheinendes Magma, oder nur brennende Gase waren, können wir leider auch nicht so genau sagen… was wir aber mit Sicherheit sagen können ist, dass heute ein wirklich toller aufregender Tag war!

Nach dem Abstieg vom Vulkan, der Durchquerung des Sandmeers und dem Weg zurück ins Dorf, aßen wir noch gemeinsam mit den beiden anderen zu Abend und gehen jetzt demnächst auch ins Bett.

04.03.2017

Auf zum Bromo – Part 2:

Weiter ging es heute mit dem Rumsitzen am Flughafen, bis uns die Müdigkeit einholte und wir uns in unserem Eck am Flughafen an unsere Rucksäcke kuschelten. Wir schliefen erstaunlicherweise richtig gut und wurden leider schon 5:30 Uhr vom Wecker aus dem Land der Träume geklingelt. Jetzt hieß es fertig machen und auf zum Check In, wo wir endlich unsere Rucksäcke abgeben konnten. befreit von dem vielen Gewicht, konnten wir abermals etwas Zeit verdödeln, doch dann ging es ins Flugzeug und auf nach Surabaya.

An unserem ersten Etappenziel für heute, mussten wir uns erstmal darum kümmern funktionierendes Wlan zu finden. Wofür? – Um genauer zu googeln wie man zum Busbahnhof kommt und wo der Preis ungefähr liegen sollte (leider wollen einen hier eben oft welche übers Ohr hauen). Zunächst setzten wir uns tatsächlich in einen Starbucks (teuer teuer); aufgrund nicht funktionierendem Internet mussten wir aber weitersuchen und wurden schließlich bei einem Flugzeughotel fündig. Hier holten wir uns alle erforderlichen Informationen und dann hüpften wir auch schon für 25.000 Rupiah (1-2 €) in einen Shuttlebus zum Busbahnhof. Besonders erwähnenswert ist ein Indonesier, den wir dabei kennengelernt haben, denn der war nicht nur unfassbar sympathisch, sondern half uns unseren Bus nach Probolinggo zu finden. Aber nicht nur das; er regelte alles so, dass wir tatsächlich den selben Preis wie die Einheimischen zahlen mussten (18.000 Rupiah, was deutlich weniger ist, als das Internet versprach). Auch wenn er es nie lesen wird, er ist ein herzensguter Mensch (soweit wir ihn kennen gelernt haben), den auch alle anderen Indonesier zu mögen schienen.

Mit dem Bus holperten wir die nächsten Stunden durch die Gegend, bis wir kurz vor Probolinggo hielten. Genau wie wir in diversen Reiseberichten von anderen Backpackern gelesen hatten, versuchten uns die Busfahrer bei einem Touribüro rauszulassen, doch wir bestanden darauf bis zum Bahnhof zu fahren. Von hier gibt es diverse Möglichkeiten geben, um nach Cemoro Lawang zu kommen: Rollertaxi, Public Bus und angeblich eben auch einen Local Bus. Natürlich wollten wir versuchen den für die Einheimischen zu bekommen (billig), doch direkt als wir aus unserem Bus gestiegen waren, belagerte uns der wohl nervigste Mensch auf Erden. Eigentlich kann  man es schon fast belästigen nennen, denn obwohl wir zehn Mal NEIN zu seinem Angebot mit dem Public Bus für 35.000 Rupiah gesagt haben, folgte er uns durchgehend – sogar als wir 200 – 300 meter wegliefen und sagten er solle uns in Ruhe lassen…

Am Ende fanden wir leider keinen Billigeren Bus (vor allem weil wir einfach komplett gestresst waren von diesem lieblichen Geschöpf Gottes) und gingen schließlich zu einer Gruppe Backpackern, die auf die Abfahrt des Public Buses warteten. Da der Fahrer jenes allerdings darauf bestand erst loszufahren, wenn min. 15 Leute da sind, setzten wir uns erstmal dazu und… Warteten.

Wie gesagt waren wir aber nicht alleine, sondern eben mit einer kleinen Horde Backpackern, und so war das kein Problem. Wir knüpften direkt die ersten Kontakte, unterhielten uns ewig und aßen zu Abend, bis dann tatsächlich irgendwann die Fahrgäste 13, 14 und 15 auftauchten. Somit durften wir endlich einsteigen und es ging immer weiter in die Berge, bis wir tatsächlich um ca. 20 Uhr in dem Dorf nahe dem Vulkan Bromo ankamen. Zusammen mit Alex aus Amerika und José aus Mexiko suchten wir uns dann noch eine Unterkunft und verabredeten uns für den Aufstieg zum Aussichtspunkt für den Sonnenaufgang; doch dann fielen wir endlich ins Bett und unsere 2 tägige Reise war zu Ende.

03.03.2017

Auf zum Bromo – Part 1:

Unsere ziemlich lange Reise zum Bromo begann mit einem sehr ausgiebigen und sehr leckeren Frühstück. Nach diesem und einer kleinen Verdauungspause widmeten wir uns dann mal wieder unserer Lieblingsbeschäftigung: Packen – yay! Das war allerdings recht schnell geschafft und wir wollten uns auf den Weg zur Fähre machen, aber zuvor mussten wir uns von unserem Reisegefährten der letzten Tage trennen… Michael wollte nämlich noch etwas länger am Lake Toba bleiben und hat anschließend auch eine andere Route als wir geplant. 


Nur noch zu zweit ging es nun zum Fähranleger, wo uns zu unserer Freude mitgeteilt wurde, dass das Boot wegen irgendwelcher Probleme nicht ablegen kann und wir ca. eine Stunde warten müssen. Das änderte sich allerdings ganz plötzlich, als wir sagten, dass wir ein Busticket weiter zum Flughafen hätten (als ob…) und wie von Zauberhand funktionierte die Fähre wieder. Mit dieser ging es nun durch den obligatorischen Regenschauer nach Parapat, wo es dann zu Fuß weiter zur Busstation ging. 


Erfreulicher Weise kam der Bus genau gleichzeitig mit uns an der Haltestelle an und so mussten wir nur schnell zahlen und konnten direkt einsteigen. Nun fuhren wir holpernd und schaukelnd Richtung Medan. Da der Flughafen allerdings ziemlich weit außerhalb liegt, wo der Bus nicht hält, war es nicht ganz so einfach dorthin weiter zu kommen. Die anderen Leute im Bus, die leider nicht wirklich gut Englisch konnten, versuchten uns aber so gut wie möglich zu helfen. So kam es, dass wir schon kurz vor Medan aus dem bus ausstiegen und direkt in den nächsten Bus Richtung Flughafen einstiegen. (Nicht bevor uns erstmal Taxifahrer belagert hatten – was sonst…). Mit diesem Privatbus (wir waren die einzigen Passagiere) ging es dann auch recht schnell zum Kuala Namu Airport und um ca. 8 Uhr waren wir endlich in unserem Quartier für die Nacht angekommen: die Flughafenhalle! 

Den Rest des Abend und den ersten Teil der Nacht verbrachten wir hauptsächlich damit zu essen und das Internet leerzusaugen, während wir mehr oder weniger bequem in unserem Lager aus Rucksäcken lagen. 

02.03.2017

Wie gestern geplant ging es heute schon um halb 7 Uhr runter zum Frühstück, da wir eine lange Rollerfahrt machen wollten. Also aßen wir unser Porridge und packten unsere 7-Sachen zusammen, bis es dann auf unsere Rennmaschinen ging. 

Erstaunlicherweise ist die Natur für uns jeden Tag aufs neue wie ein unangekündigtes Geschenk. Während wir nämlich zur Fähre fuhren, mit dieser zum Festland übersetzten und dann weiter Richtung Wasserfall rasten, wechselten sich verschiedenste Ausblicke ab. Es ging vorbei an dunkelgrünen Wäldern mit wilden Affen am Straßenrand und wenig später hatte man schon wieder den riesigen Kratersee an der einen und hohe Berge oder eine der zigtausend Kirchen an der anderen Seite. Genauso wie die Landschaft hatte auch das Wetter durchaus verschiedene Phasen. Innerhalb von wenigen Minuten wurde aus einem blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein, ein einheitliches Grau, aus dem der Regen nur so rausschoss. Zusammen mit der Straße, die wohl nach dem Vorbild eines Schweizer Käses gebaut wurde, entstand eine durchaus anstrengende (aber eben auch wunderschöne) Strecke.


Nach einer langen Fahrt und vielen Stops um die Aussicht zu genießen (oder mein fallengelassenes Handy im Straßengraben zu suchen), kamen wir leicht durchnässt bei unserem Ziel an. Der Sipisopiso-Wasserfall ist mit seiner Höhe von 120 m schon von weitem eine Erscheinung, aber als wir erstmal 2529292656191919382517193723728 Millionen Stufen nach unten gestiegen waren, wurden wir Förmlich umgehauen. Die Luftmassen, die von dem runterfallenden Wasser verdrängt werden, peitschten einem nur so ins Gesicht und durch das mitgetragene Wasser wurden Haare und Kleider sehr schnell durchnässt. 


Irgendwann fühlten wir uns genug durchgepustet und machten uns an den anstrengenden Aufstieg, nachdem wir alle dringend was zum Essen brauchten (wen macht auch bitte langweiliges porridge satt?! ). So setzten wir uns in ein Restaurant, aßen unser täglich Nasi goreng (gebratener reis <1€) und ruhten uns aus – allerdings nicht allzu lange, denn uns standen noch knapp 3 Stunden Rückfahrt durch die Serpentinen reichen Berge bevor und die letzte Fähre zurück auf die Insel war eben genau 3 Stunden später…


Als wir abermals unseren Weg gefunden hatten -viel schneller als gedacht – hüpften wir aufs Boot, das anscheinend zu einer Partyfahre umfunktioniert war und genossen die laut dröhnende Musik… Anscheinend wurden unsere gequälten blicke und verzweifelten klagen erhört, denn mitten auf dem See fiel zu unserer Freude der Strom aus. Jetzt tuckerten wir das letzte Stück im Dunkeln zum Festland, wo uns dann – Überraschung – strömender Regen erwartete. Ein letztes Mal ging es also mit einer nasskalten Dusche weiter und dann waren wir aber auch schon bei unserer Unterkunft, wo wir nach einer heißen Dusche direkt ins Bett fielen und einschliefen. 

01.03.2017

Erster Programmpunkt des Tages (natürlich erst nach einer ordentlichen Portion nasi goreng): einen ordentlichen Preis für Roller aushandeln. Das war gar nicht so einfach, aber nachdem wir die Roller für zwei Tage nehmen, haben wir dann doch noch einen Deal gefunden, der beiden Seiten mehr oder weniger zugesagt hat. Nun mit fahrbaren Untersatz, machten wir uns daran die Insel (Pulau Samosir) zu erkunden. Wir cruisten also über die echt guten Straßen und genossen den wunderbaren Ausblick auf den lake toba. Nach einigen Guck- und Fotografierstops machten wir an einem Strand halt, wo wir ein wenig im See herumwateten und einen super süßen jungen Hund trafen. 


Unser nächstes Ziel waren die heißen Quellen. Um zu diesen zu gelangen mussten wir über eine kleine Brücke aufs Festland und dort weiterfahren. Bevor wir aber weit gekommen waren, bemerkten wir, dass unser Roller einen Platten hatte. Glücklicherweise ließ sich dieses Problem aber schnell beheben, da sich ganz in der Nähe am Straßenrand eine miniwerkstadt befand. Hier wurde ein wenig an unserem Reifen herumgedrückt und neue Luft hineingelassen und tadaaah – unser Reifen war so gut wie neu! 

Jetzt ging es aber wirklich zu den Quellen! Dort angekommen standen wir vor einem riesigen von Geröll und Felsen bedecktem Hang, der von einer Schlucht durchzogen wurde, durch die das heiße Wasser mit Rohren transportiert wurde. Das sah zwar echt cool aus, aber einen Platz zum Baden entdeckten wir hier erstmal nicht.
Erst mit ein paar Tipps fanden wir diesen jedoch bald; waren aber etwas enttäuscht: Es waren nämlich nicht so wie erwartet natürliche Becken, sondern künstlich angelegte Pools. Wir entschlossen uns also statt uns selbst kochen zu gehen, lieber etwas die Umgebung zu erkunden. Dabei sah man sehr genau, warum die ganze Umgebung in Schwefelgeruch gehüllt war; der Grund des dampfenden Flussbettes war nämlich von strahlendem Schwefelgelb. 
Als es uns dort aber etwas zu heiß wurde gingen wir zurück zu der Hüttenansammlung, wo wir uns eine kleine Erfrischung besorgten (der „Eintrittspreis“), bevor wir weiterzogen.

Einfach weiter der Nase nach ( bzw. immer weg vom lieblichen Geruch) , oder in diesem Fall der Straße, von der wir gekommen waren. Während wir dieser folgten und es anfing zu regnen, erspähten wir einen Hügel, der an drei Seiten von Wasser umgeben war. Einen so tollen Aussichtspunkt konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und so stiefelten wir bei strömendem Regen zur Spitze von diesem. Bis wir dort ankamen hatte sogar der Regen aufgehört – perfekt! So genossen wir einige Zeit den grandiosen Ausblick, bis wir uns wieder auf den Weg zur Insel machten. 

Da Abwechslung ja bekanntlich sein muss, fuhren wir diesmal über die andere Seite der Insel zurück zu unserer Unterkunft. Diese Strecke war einfach wunderschön! Sie führte uns vorbei an saftig grünen Reisfeldern, süßen kleinen Ortschaften, zahllosen Kirchen, grandiosen Seeausblicken und steilen Berghängen mit hübschen reisterassen. So genossen wir die Fahrt trotz der teilweise recht schlechten Straßen, den starken Regenschauern und der einsetzenden Dunkelheit sehr! 

Endlich zuhause angekommen, schnorrten wir noch ein bisschen WLAN um unsere Reise weiterzuplanen, bevor es unter die heiße Dusche und ab ins Bett ging. 

28.02.2017

Also… macht euch auf einen unglaublichen Bericht gefasst, mit Spannung, Herz, Blut und einem happy end. Kauft euch Mais, schmeißt den Herd an und stellt einen Topf mit Öl drauf. Lehnt euch gemütlich zurück, nachdem ihr die Körner im Fett zerplatzen lassen habt und genießt diesen Artikel. Er wird euch zum Lachen bringen, die Tränen werden fließen und ihr werdet nicht mehr aufhören können zu lesen. Viel mehr muss nicht gesagt werden, aber eines noch: dieser Tag war so phänomenal, dass noch unserer Urenkel davon erzählen werden. Da ihr allerdings schon vor Ungeduld platzt, ist er hier endlich:

Wir sind aufgestanden und dann den ganzen Tag im Auto zum Toba-See gesessen. Dann ging es schlafen.

(Der Inhalt des Textes und alle darin enthaltenen versprechen sind im Falle des nicht-eintretens nicht anzufechten. Für Langeweile keine Haftung)